HOPE Projekt

Hoffnung für Straßenkinder in Dehra Dun, Nordindien
Ein Projekt der Agnes Kunze Society e.V.
Pfälzer Straße 38
83109 Großkarolinenfeld

 Über das Projekt

 Unsere Ziele

 Tätigkeitsfelder

 Praktikum

 HOPE-Shop

 Kontakt und Spenden
Von der Idee zur Wirklichkeit


Im Jahr 2002 gründeten die beiden langjährigen Brieffreundinnen Manju Singh und Carolin Boos das Straßenkinderprojekt HOPE. Zu Beginn erhielten 45 Kinder aus dem Slum Madrasy Colony in Dehra Dun, Nordindien, Schulbildung, Mittagessen und medizinische Versorgung. Aufgrund ihrer Herkunft schien für diese Kinder der Wunsch bisher unerfüllbar, eine Schule zu besuchen.

Die Idee, diesen Traum doch zu ermöglichen, stand anfangs noch auf wackeligen Beinen. Carolin und Manju hatten weder Geld, noch eine große Organisation hinter sich, noch verfügten sie über Erfahrung in Pädagogik und Entwicklungszusammenarbeit. Doch das den Kindern gegebene Versprechen, ihren Wunsch zu erfüllen, sowie ein starker Wille dieses Versprechen auch einzulösen, bildeten die Grundlage für das ständige Wachsen der Idee.

So wurden aus den 45 Kindern 200 Kinder, aus dem kleinen Klassenzimmer eine kleine Schule mit elf Klassenzimmern und aus den zwei Lehrern insgesamt 32 Mitarbeiter, die im HOPE Projekt unterrichten, kochen, die Kinder im HOPE Home betreuen, Aufklärungsarbeit leisten, etc. Das HOPE Projekt ist inzwischen selbst zu einer kleinen Organisation geworden: Zur Schule ist eine Vielzahl weiterer Tätigkeitsfelder hinzugekommen. Seit April 2007 ist die HOPE Academy als Schule staatlich anerkannt; seit Mai 2007 bekommen die Kinder offiziell anerkannte Zeugnisse mit denen sie sich bewerben oder im Rahmen von Patenschaftsprogrammen auf weiterführende Schulen wechseln können. Neben dem Schulunterricht gibt es eine ganze Reihe von Programmen, die die Situation möglichst vieler benachteiligter Menschen in und um Dehra Dun nachhaltig verbessern sollen. Im Januar 2012 erhielt das Hope Projekt von der indischen Regierung als Qualitätssiegel die ISO-Zertifizierung, die nach umfassender Prüfung Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Indien verliehen wird, sofern diese die strengen Kriterien erfüllen.

Erfreulicherweise wird die Arbeit des Hope Projekts in Indien nicht mehr ausschließlich aus Spenden aus Deutschland, Österreich und den Niederlanden finanziert. Zunehmend können Gelder auch in Indien akquiriert werden. Initiativen des Hope Projekts die ohne die finanzielle Unterstützung der Agnes Kunze Society Deutschland e.V. durchgeführt werden, finden Sie auf der indischen Homepage des Projekts.

Die Gründung des HOPE Projekt war Anlass für die Verleihung des Preises "Filippas Engel" der gleichnamigen Stiftung an Carolin Boos im Jahr 2004.

< zurück
Impressum